Mitglieder live 1 - Internationales Gitarrenfestival Tübingen 2026
Raíces - Wurzeln
Raíces - Wurzeln - ist mehr als das Motto des Internationalen Gitarrenfestivals Tübingen 2026. Es ist eine Einladung, den musikalischen Ursprüngen nachzuspüren und zu entdecken, wie Traditionen Menschen, Kulturen und Generationen miteinander verbinden. An zwei Wochenenden im November wird Tübingen zu einem Ort der Begegnung. Internationale Künstlerinnen und Künstler gestalten Konzerte, die klassische Gitarre, Flamenco, Jazz, lateinamerikanische Musik, Kammermusik und orchestrale Klangwelten miteinander verbinden. Die Open Stage, der Internationale Gitarrenwettbewerb sowie die Konzerte der Preisträger und des Festivalensembles schaffen Raum für Austausch, Inspiration und neue künstlerische Perspektiven. In einer Zeit, in der vieles trennt, möchte das Festival Brücken bauen - durch Musik, die über Sprache und Grenzen hinaus verbindet. Denn wenn Worte an ihre Grenzen stoßen, beginnt die Musik.
1874 komponierte Giuseppe Verdi seine Messa da Requiem – in der intention nicht für den liturgischen Gebrauch, sondern für den Konzertsaal. In diesem Werk entfaltet sich die dramatische Qualität und Ästhetik, die charakteristisch für den genialen Opernkomponisten ist. Verdi stellt in seinem Requiem die religiösen Inhalte der Messe, die existenzielle Angst vor dem Tod, die Hoffnung auf Erlösung sowie das Schrecken der Höllenstrafe, auf eindringliche und theatralische Weise dar. Mit seinem Requiem hat der große italienische Opernkomponist Giuseppe Verdi abseits der Theaterbühne ein Meisterwerk geschaffen, das seit seiner Uraufführung das Publikum immer wieder neu verzaubert, berührt. Es musizieren Lydia Ackermann (Sopran), Saskia Klumpp (Mezzosopran), Sewon Oh (Tenor) und Johannes Fritsche (Bass) zusammen mit der Camerata viva Tübingen und dem BachChor Tübingen unter der Leitung von Ingo Bredenbach.